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Girokonto 2017: Das sind die Trends
Das kostenlose Girokonto hat ausgedient. So zumindest sieht es aus, wenn man sich die aktuelle Entwicklung auf dem Markt ansieht.
Berlin, 12.Dezember.2016 - [DPR] Fast täglich berichtet mindestens eine Bank, dass sie aus ihrem ehemals kostenfreien Konto nun eine kostenpflichtige Einrichtung macht. Die Postbank ist eines von mehreren Beispielen, hier müssen Kunden in Zukunft Geld für die Kontoführung bezahlen, wenn sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllen. Gehört das kostenfreie Konto im Jahr 2017 also der Vergangenheit an?

Banken leiden unter Niedrigzinsen
Dass viele Kreditinstitute unter den anhaltenden Niedrigzinsen leiden, ist ein offenes Geheimnis. Es bleibt ihnen also letztlich nichts übrig, als nach neuen Einnahmequellen zu suchen. Diese sind selbstverständlich beim Kunden zu finden. Besonders kostenfreie Girokonten sind ein beliebter Ansatzpunkt für die Banken, ihre Einnahmen zu erhöhen. Schon mit einem geringen Kostensatz pro Monat kann man durch die Vielzahl der Kunden nämlich Mehreinnahmen in erheblicher Höhe generieren. Deshalb wählen immer mehr Banken diesen Ansatz und belegen ihr ehemals kostenfreies Konto mit Gebühren. Dem einzelnen Kunden dürfte das finanziell nicht weh tun, obwohl das Vorgehen grundsätzlich sehr ärgerlich ist. In der Masse liegt allerdings ein erhebliches Potenzial für die Kreditinstitute, sie erzielen bei entsprechender Menge an Kunden deutliche Einnahmenzuwächse.

Konten werden an Bedingungen geknüpft
Es gibt im Augenblick einige Banken, die ihr bisher kostenloses Konto nun nur noch anbieten, wenn der Kunde bestimme Konditionen erfüllt. Dazu gehört es beispielsweise, das Konto als Gehaltskonto zu verwenden. Manchmal muss das Gehalt eine bestimmte Größenordnung ausmachen, damit die Kontoführung kostenfrei bleibt. Im schlimmsten Fall wird der Gehaltseingang so hoch angesetzt, dass nur noch Besserverdienende ein kostenfreies Angebot erhalten. Übrigens ist es unerheblich, ob der Kunde das Onlinebanking verwendet. Viele Banken fordern Kosten ein, selbst wenn der Kontoinhaber viele Transaktionen online durchführt und damit den Bankservice in der Filiale kaum noch in Anspruch nimmt. Wer sich gegen die Gebühren wehren will, hat letztlich nur die Chance, auf ein ganz und gar kostenfreies Angebot zurückzugreifen.

Nur wenige Konten bleiben kostenfrei
Es zeichnet sich ab, dass nur wenige Banken ihr Konto noch ganz ohne Auflagen kostenfrei anbieten. Dabei handelt es sich überwiegend um die großen Direktbanken oder um die Onlinebanken von bekannten Filialbanken. Das kostenfreie Girokonto bietet dort alle wichtigen Bankdienstleistungen wie die Bankkarte und die Kreditkarte, auch sie sind kostenfrei. Die Kontoführung erfolgt online, die Abhebung von Bargeld am Automaten ist in verschiedensten Filialen der jeweiligen Bankengruppe möglich. Wer Geld sparen will, muss auf einen dieser wenigen Anbieter zurückgreifen und das alte Konto kündigen. Für die Kunden ist es gut zu wissen, dass die großen Onlinebanken mehrfach Werbung dafür gemacht haben, dass ihr Konto kostenlos bleiben soll. Es sieht also so aus, als hätte man den Aufwand des Kontowechsels nur einmalig auf sich zu nehmen, um dann in Zukunft von weiteren Wechselaktivitäten verschont zu bleiben. Wer wechseln will, sollte aber die Konditionen genau prüfen, damit sich später nicht doch noch verdeckte Kosten ergeben, die eine erneute Überprüfung der Bedingungen erforderlich machen. Allerdings ist auf sehr lange Sicht nicht zuverlässig absehbar, wie sich der Branchentrend entwickelt.


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Pressekontakt: Mario Müller


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Autor: Mario Müller erschienen: 12.12.2016 [pdf-download]