Donnerstag - 19.10.2017
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Gesundheit/Wellness


Neuroonkologisches Symposium in Würzburg
Am Samstag, den 9. Mai 2015 veranstaltet die Deutsche Hirntumorhilfe zum 36. Mal ihren überregionalen Hirntumor-Informationstag und lädt interessierte Ärzte, Patienten und Angehörige von 9:30 bis 18:30 Uhr an die Julius-Maximilians-Universität in Würzburg ein. In Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums entstand ein umfangreiches Vortragsprogramm zu Fortschritten in der Therapie von Hirntumoren und Hirnmetastasen. Acht anerkannte Experten aus dem Fachbereich der Neuroonkologie werden Innovationen sowie Standards bei der Behandlung dieser seltenen Tumoren vorstellen.
Neuroonkologisches Symposium in Würzburg
Neuroonkologisches Symposium in Würzburg
Leipzig, 16.April.2015 - [DPR] Aktuelle Ergebnisse klinischer Studien und die Zukunft der Hirntumortherapie stehen ebenso auf der Agenda wie etablierte Behandlungensoptionen, supportive Maßnahmen und psychoonkologische Unterstützung der Betroffenen. Renommierte Hirntumor-Spezialisten, unter anderem Professor Jürgen Debus aus Heidelberg, Professor Walter Stummer aus Münster und Professor Marc-Eric Halatsch aus Ulm, werden in ihren Vorträgen das gesamte Spektrum der Neuroonkologie abdecken und einen Überblick zu neuesten Entwicklungen geben. Bei Podiumsdiskussionen und persönlichen Gesprächen mit den Referenten haben die Teilnehmer der Veranstaltung zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären. Im zweiten Teil des Symposiums wird Patienten und Angehörigen eine Plattform geboten, um mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten, Tipps zum Umgang und zur besseren Bewältigung der Erkrankung auszutauschen sowie eigene Erfahrungen zu teilen.

Das Symposium bietet auch Medizinern und medizinischem Personal einen ausführlichen Überblick zu aktuellen Therapiekonzepten sowie neuesten Forschungserkenntnissen und kann als kompakte Fortbildung genutzt werden. Hierfür wurde die Veranstaltung von der Bayerischen Landesärztekammer mit 8 CME-Punkte anerkannt.

Mit mehr als 400 erwarteten Teilnehmern ist die ganztägige Informationsveranstaltung einzigartig im deutschsprachigen Raum. Eine Anmeldung ist bis zum 2. Mai 2015 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.hirntumorhilfe.de.


36. Hirntumor-Informationstag in Würzburg

Wann:
Samstag, 9. Mai 2015 von 9:30 bis 18:30 Uhr
Registrierung/Einlass ab 8:30 Uhr

Wo:
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude (Gebäude Z6)
Großer Hörsaal (Hörsaal 0.004)
Am Hubland
97074 Würzburg

Tagungspauschale:
inkl. Verpflegung: 40 €/Person (Mitglieder ermäßigt)

Kontakt/Anmeldung:
Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Veranstaltungsbüro
Tel: 03437.702 700
E-Mail: info@hirntumorhilfe.de


Hintergrundinformationen

Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks stellen Mediziner wie auch Betroffene vor besondere Herausforderungen. Vor allem die aggressiven, bösartigen Formen gehören zu den am schwersten zu therapierenden Krebserkrankungen und gelten bis heute als unheilbar. Operationen und die Behandlung mit Strahlen- oder Chemotherapie bergen immer die Gefahr, wichtige Funktionen des Gehirns zu beeinträchtigen und erfordern eine auf den Patienten individuell abgestimmte Therapie. Zwar konnten in den letzten Jahren dank exakterer Operationsmethoden, genauerer Bestrahlungstechniken und neuer Medikamente bereits Fortschritte in der Behandlung von Hirntumoren erreicht werden, Verbesserungen der Therapie hängen aber auch entscheidend von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche und der stärker forcierten Entwicklung innovativer Behandlungskonzepte ab.

Zu den führenden Spezialisten für Hirntumorerkrankungen gehört Professor Dr. Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Münster. Als Sprecher des dortigen Hirntumorzentrums ist er vor allem auch an der Erforschung neuer Therapieansätze beteiligt und zeichnet für zahlreiche klinische Studien verantwortlich. Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor der Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, hat sich im Rahmen seiner klinischen Tätigkeit auf die Partikeltherapie spezialisiert. In der Forschung beschäftigt er sich u.a. mit experimenteller Radioonkologie und der Verbesserung moderner Strahlentherapietechniken. In seiner Funktion als leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Ulm ist Professor Dr. Marc-Eric Halatsch vor allem mit der mikrochirurgischen Resektion von Hirntumoren betraut. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der experimentellen Neuroonkologie, molekularen Biomarkern und molekular gerichteten Therapien (targeted therapies).


www.hirntumorhilfe.de

Melanie Thomas
Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Karl-Heine-Straße 27
04229 Leipzig

Telefon: 0341.590 93 96
Fax: 0341.590 93 97
E-Mail: presse@hirntumorhilfe.de


Deutschlandweit erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen neu an einem primären bösartigen Hirntumor, die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden ist ungleich höher. Die Deutsche Hirntumorhilfe hat sich seit 16 Jahren als zentrale Anlauf- und Kontaktstelle für Betroffene etabliert. Mit dem Hirntumor-Informationstag bietet die gemeinnützige Organisation zweimal im Jahr ein Forum zum Austausch für Betroffene, Angehörige und Experten. Alle Projekte und Aktivitäten des Vereins werden ausschließlich durch private Spenden und Zuwendungen finanziert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hirntumorhilfe.de.


Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Autor: Melanie Thomas erschienen: 16.04.2015 [pdf-download]